Indien ist anders. Sehr anders. Und das in fast jeder erdenkbaren Hinsicht. Es beginnt bereits bei den kleinsten alltäglichen Dingen wie zum Beispiel das Kopfschütteln. Die Inder kennen unser „JA“ mit der Bewegung von oben nach unten nicht sondern schütteln um ein Ja zu deuten den Kopf hin und her so als würde man versuchen mit den Ohren die Schultern zu berühren. Das „Nein“ jedoch ist gleich wie bei uns und daher dem „Ja“ zum Verwechseln ähnlich. Während meines Kurzeinsatzes in Hyderabad durfte ich dies und vieles andere erlernen und die indische Kultur erleben. Es war ein Abenteuer in eine neue unbekannte Welt und OM Indien hat hierfür den notwendigen Rückhalt und Sicherheit geboten. Ich war an zwei unterschiedlichen Schulen im Einsatz. Einer Slum-Schule und einer Dorf-Schule in der indischen Provinz.
Die Slum-Schule war ein Raum in einer alten Steinhütte mit einem Strohdach, wo in der Mitte eine Holzwand angelehnt war um den Raum zu teilen. Man hat die unteren drei Klassen – Lower Kindergarten, Upper Kindergarten und Pre-School auf die hintere Seite versetzt, und aufgrund des Lehrermangels wurden diese dann von einem Lehrer zeitgleich unterrichtet. Da an allen Ecken und Enden Geld fehlte saßen die Schüler auf alten Industrie-Stoffsäcken am Steinboden, das Dach war undicht und wenn der Monsun richtig loslegte stand die Schule relativ schnell einen halben Zentimeter unter Wasser und daher musste dann im stehen weiter unterrichtet werden oder der Schultag abgebrochen werden.
In der anderen Schule – in einem Dorf – konnte von OM bereits einiges realisiert werden. Mit den öffentlichen Bussen ging es zu erst 45min über holprige Straßen weit aus der Stadt hinaus, bis man dann mitten im Nirgendwo aussteigen und in einen anderen Bus umsteigen musste. Teilweise waren die Straßen überschwemmt oder durch Ochsenherden blockiert, doch schlussendlich erreichten wir ein wunderschönes kleines Dorf in einer wunderschönen indischen Landschaft.
Die umliegenden Dörfern konnten dank der „Microloans“ (Kleinstkredite) einige kleine Betriebe aufbauen, viele Mütter fanden in den Nähereien für die Schuluniformen eine Arbeit und in Schulungen am Nachmittag wurde Erwachsenen das Nähen beigebracht oder ein EDV-Kurs angeboten. Man konnte sehen, dass die Schule und ihre Projekte hier einiges bewegt und die Gegend wesentlich verbessert haben. Und auch die Schule selbst war ein stolzes neues Gebäude, welches damals sogar gerade aufgrund des großen Schülerandranges ausgebaut werden musste.
Es war wirklich großartig zu sehen welch unglaublichen Veränderungen und Hoffnung durch die Bildung und Ausbildung einer Dorfgemeinschaft in einer Region geschehen kann. Über den Weg der Bildung konnte dann auch den Eltern, Verwandten und Bekannten der Schüler das Vertrauen auf einen Gott und die Gleichheit aller Menschen vor ihm nahe gebracht werden und somit vielen Familien ein neues Leben in unserer christlichen Gemeinschaft ermöglicht werden.
PERSON BEKANNT
Indien ist anders. Sehr anders. Und das in fast jeder erdenkbaren Hinsicht.
Es beginnt bereits bei den kleinsten alltäglichen Dingen wie zum Beispiel das Kopfschütteln. Die Inder kennen unser „JA“ mit der Bewegung von oben nach unten nicht sondern schütteln um ein Ja zu deuten den Kopf hin und her so als würde man versuchen mit den Ohren die Schultern zu berühren. Das „Nein“ jedoch ist gleich wie bei uns und daher dem „Ja“ zum Verwechseln ähnlich. Während meines Kurzeinsatzes in Hyderabad durfte ich dies und vieles andere erlernen und die indische Kultur erleben. Es war ein Abenteuer in eine neue unbekannte Welt und OM Indien hat hierfür den notwendigen Rückhalt und Sicherheit geboten.
Ich war an zwei unterschiedlichen Schulen im Einsatz. Einer Slum-Schule und einer Dorf-Schule in der indischen Provinz.
Die Slum-Schule war ein Raum in einer alten Steinhütte mit einem Strohdach, wo in der Mitte eine Holzwand angelehnt war um den Raum zu teilen. Man hat die unteren drei Klassen – Lower Kindergarten, Upper Kindergarten und Pre-School auf die hintere Seite versetzt, und aufgrund des Lehrermangels wurden diese dann von einem Lehrer zeitgleich unterrichtet. Da an allen Ecken und Enden Geld fehlte saßen die Schüler auf alten Industrie-Stoffsäcken am Steinboden, das Dach war undicht und wenn der Monsun richtig loslegte stand die Schule relativ schnell einen halben Zentimeter unter Wasser und daher musste dann im stehen weiter unterrichtet werden oder der Schultag abgebrochen werden.
In der anderen Schule – in einem Dorf – konnte von OM bereits einiges realisiert werden.
Mit den öffentlichen Bussen ging es zu erst 45min über holprige Straßen weit aus der Stadt hinaus, bis man dann mitten im Nirgendwo aussteigen und in einen anderen Bus umsteigen musste. Teilweise waren die Straßen überschwemmt oder durch Ochsenherden blockiert, doch schlussendlich erreichten wir ein wunderschönes kleines Dorf in einer wunderschönen indischen Landschaft.
Die umliegenden Dörfern konnten dank der „Microloans“ (Kleinstkredite) einige kleine Betriebe aufbauen, viele Mütter fanden in den Nähereien für die Schuluniformen eine Arbeit und in Schulungen am Nachmittag wurde Erwachsenen das Nähen beigebracht oder ein EDV-Kurs angeboten.
Man konnte sehen, dass die Schule und ihre Projekte hier einiges bewegt und die Gegend wesentlich verbessert haben. Auch die Schule selbst war ein stolzes neues Gebäude, welches damals sogar gerade aufgrund des großen Schülerandranges ausgebaut werden musste.
Es war wirklich großartig zu sehen welch unglaublichen Veränderungen und Hoffnung durch die Bildung und Ausbildung einer Dorfgemeinschaft in einer Region geschehen kann. Über den Weg der Bildung konnte dann auch den Eltern, Verwandten und Bekannten der Schüler das Vertrauen auf einen Gott und die Gleichheit aller Menschen vor ihm nahe gebracht werden und somit vielen Familien ein neues Leben in unserer christlichen Gemeinschaft ermöglicht werden.